Methodische Phänomenologie (nach Edmund Husserl)

 

1. Einleitung

 

         - Edmund Husserl  gilt als der Begründer der Phänomenologie

        

         - Verankerung der Phänomenologie als philosophische

            Grundwissenschaft( strenge Wissenschaft)

 

         - Lebenslauf Husserls

 

2. Hauptteil (Hinführung zur Phänomenologie)

 

2.1.   Überwindung des Psychologismus

 

         Dieser behauptet, dass Denken und Erkennen psychische Geschehen           seien und die Logik daher auf psychologischen Gesetzmäßigkeiten beruht.

 

2.1.1. Gesetze der Psychologie haben keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit,

         logische Gesetze sind dagegen von absoluter Exaktheit.

 

2.1.2. Psychologismus als skeptischer Relativismus

 

         Auseinandersetzung mit der Behauptung:

         Für jede Spezies ist das wahr, was nach seinem Denken als wahr gilt.

 

2.2.    Bewusstseinsakte und Intentionalität

 

         - Erkenntnis vollzieht sich in Bewusstseinsakten

         - Aktnoese: Reelle Erlebniskomponente (Fühlen , Erinnern, Lieben)

         - Noema:    Der durch die Noese geleistete Gegenstandsmoment
                            (das Gefühlte, die Erinnerung, das Geliebte)

         - in diesen Erkenntnisakten zeigen sich die Phänomene ( z.B.    
           Wahrnehmungsphänomen → Erfahrung eines Dinges in einem                    Wahrnehmungsakt).

         - Gemeinsamkeit der Bewusstseinsakte ist deren Intentionalität.

         - der Gegenstand erscheint dadurch aber noch nicht wirklich,

           sondern nur in dem durch den intentionalen Akt des Bewusstseins
           ihm gegebenen Sinn.

 

 

 

2.3.   Phänomenologische Reduktionsmethode

 

         - Sie ist nötig, um das Wesen (die Wirklichkeit) eines Gegenstandes
           erkennen zu können.

         - durch sie erfolgt die Ausschaltung aller unwesentlichen
           Eigenschaften

         - dabei ist es egal, ob dies Akte seiend vermeint sind oder nicht
           (Beispiel der Farbe Rot)

         - Begriff der Einklammerung → Epoché

 

2.3.1 Historische und Existenziale Einklammerung

 

2.3.2. Eidetische Reduktion → Unterscheidung von Tatsache und Wesen

 

2.3.3. Transzendentale Reduktion → Entstehung des reinen Ichs oder des
         reinen Bewusstseins

 

 

3. Beurteilung der Philosophie Husserls

 

         - Eröffnung eines neuen Arbeitsfeldes

         - Schaffung einer positiven Grundlegung der Philosophie

         - Begründung der Philosophie auf ein hohes wissenschaftliches             Niveau

         - Weiterentwicklung seiner Gedankengänge durch z.B. Max Scheler

 

         - kritische Anmerkungen

             → Begriff der Logik (G. Frege)

            → Begriff der Intentionalität (Otto Janssen)