Esfandiar Tabari / et@falsafeh.com

 

Globalisierung im ethischen Kontext 1

Zivilisation.. 1

Kulturen: Eigenkultur und Fremdkultur 3

Kulturteleologie. 5

Urteilskraft 6

Globalisierung und Kultur 6

Kulturen und Zivilisation.. 8

Urteilen und Verstehen.. 8

 

 

Globalisierung im ethischen Kontext

 

1)                 aus ethischer Sicht ist universales Denken und Handeln positiv zu bewerten: Selbst Kants Kategorischer Imperativ gibt einen universalen Maßstab für konkrete menschliche Handlungen. Die Globalisierung erweitert durch ihre räumliche Komponente das universale Denken und Handeln, wodurch die ethischen Maßstäbe mit kulturellen Fragen in Berührung kommen.

Die Folge ist, dass sich die Forderungen nach normativer und kulturunabhängiger Moral einerseits und moralischem Relativismus andererseits mehr und mehr polarisieren lassen. Die Globalisierung ist eng verbunden mit Zivilisation: Zivilisation braucht für ihre ökonomische Stabilisierung und ihre Weiterentwicklung die Globalisierung und die Globalisierung kann ohne Zivilisation auf kein stabiles Plattform operieren.

 

Zivilisation

 

Zivilisation ist in ihre Bedeutung eine Folge des Naturzustandes und die Vorstufe zur Kultur. Sie wird jedoch oft in ihrem Umfang mit Kultur gleichgesetzt. Besonders seit 18. Jh. ist zunehmend die Zivilisation seitens der Philosophien wie Nietzsche, Spengler und Rousseau und in der modernen Zeit von Adorno und Horkheimer Gegenstand der Kritik geworden.

So verhalten sich in der Zivilisation Menschen mit einem dionysischen Lebensstil, die nach Nietzsche bedingungslos ihrem Lebens- und Machtwillen folgen. Für Rousseau ist das Denken in der Zivilisation gekennzeichnet durch Entfremdung, Sittenverfall und Verderbtheit. Für Kant fehlt der Zivilisation das moralische Verständnis. In der Neuzeit werden zunehmend die zivilisatorischen Prozesse mit Kulturprozessen (und umgekehrt die Kulturprozesse mit zivilisatorischen Prozessen) identifiziert, sodass die Zivilisation als etwas Kulturimmanentes betrachtet wird. Zivilisation präsentiert in diesem Sinne die westliche Kultur. Dies führt zu dem Effekt, dass andere Kulturen die zivilisatorischen Prozesse fern bleiben.

Dabei handelt es sich aber um verschiedene Prozesse, die in verschiedenen Kontexte existieren und sich fortpflanzen: Zivilisation ist nicht Kultur und nicht mal kann sie als eine Weltkultur angesehen werden. Historisch gesehen war Zivilisation schon immer mit Technik und dem entsprechenden Umgang mit ihr verbunden. Das alte Ägypten war zivilisiert, weil es vor allem technisch weitgehend fortgeschritten war und deshalb der Sprung zu einer Kultur maßgeblich realisiert hatte. Weiterhin basiert der Umgang mit Technik in der zivilisierten Gesellschaft auf die Rechstattlichkeit. Heute ist der Begriff Zivilisation viel mehr durch ihren Umfang bestimmt: Alle Länder die technisch fortgeschritten sind, bezeichnet man als zivilisiert, da der  gesellschaftliche  Umgang auf Rechstaatlichkeit basiert ist. Die Rechtstattlichkeit ist aber im ersten Blick eine Frage des Gesetzes und nicht Moral: je weniger die Mitglieder einer Gesellschaft moralisch mit einander umgehen können, braucht man für diese Gesellschaft mehr Gesetzte. Auf der anderen Seite ist die Staatlichkeit eine Garantie für den moralischen Umgang auf gesellschaftliche Ebene.

Die zwei Komponente der Zivilisation sind damit: Technik und Staatlichkeit. Die erste Komponente der Zivilisation kann ohne Globalisierung nicht ihren Stand auf Entwicklungsprozesse halten: Die Technische Entwicklung ist ohne ökonomische Erweiterung undenkbar und diese wiederum setzt die Staatlichkeit als das grundlegende Plattform voraus.   

Zivilisation ist deshalb im ihrem singulären Charakter weitgehend Kulturunabhängig und sie propagiert selbst keine Kultur. Das bedeutet aber auch, dass sie keine Kultur bevorzugt.   Der Begriff Weltkultur in Folge der Globalisierung ist daher irreführend. „Weltkultur“ bestehend aus zwei Begriffen mit zwei unterschiedlichen Inhalten, weist auf eine Kultur, die weltlich ist und gleichzeitig eine Welt die Kultürlich ist. Jedoch kann weder eine noch die andere existieren: Der Umfang des Begriffes „Kultur“ kann durch Präfix „Welt“ nicht erweitert werden, da die Kultur im Plural existiert und der Umfang jeder singulären Kultur weltunabhängig vordefiniert ist. Der Begriff „Transkultur“ ist aber so fern in Verbindung mit Zivilisation zutreffend, dass der Begriff „Trans“ mit seinem reinen Inhalt (ohne Umfang) auf die Kultur operiert und ihr von ihrem Pluralen Kontext abhebt und etwas anders als „Kultur“  daraus macht: Zivilisation als eine Art politische Kultur, die als gemeinsame Nenner für alle  Kulturen Geltung besitzt.   

Kulturen: Eigenkultur und Fremdkultur

Wenn wir von Kulturen reden, dann gilt auf der ersten Linie die Unterscheidung zwischen Eigenkultur und Fremdkultur. Eigenkultur und Fremdkultur sind weder transponierbar noch vergleichbar. Ich kann die Fremdkultur nicht verstehen und meine Kultur nicht in Vergleich mit Fremdkultur setzen. Ich kann aber trotzdem über die Fremdkultur ein Urteil geben, in dem ich sie in Erfahrung bringe, in dem ich sie erlerne. Damit herrscht unter Kulturen, anders als bei der kuhnschen Inkommensurabilitätsthese[1]  der wissenschaftlichen Theorien, das Urteilsprinzip, das auf ein Eigennutz basiert ist: was bringt mir die Fremdkultur und wie kann ich sie nutzen? Damit setze ich von meinem Eigenkultur aus ein Zweck in Fremdkultur, die sich von innerer Zwecke der Eigenkultur distanziert. Der gesetzte Zweck in Verbindung mit Fremdkultur ist a postriori und hat zunächst mit a priori Zweck (der inneren Zweck und Kultur a priori) nichts zu tun.

Kritik an methodischen Kulturalismus

Für methodischen Kulturalismus ist das Verhältnis des Menschen zur Natur durch sein Handeln bestimmt. Die Ergebnisse der menschlichen Praxis sind „kultürlich“. Dieser von Paul Lorenzen stammende Begriff wird bewusst zur Abgrenzung gegen „natürlich“ verwendet. Erkannte Natur wird so zum kulturabhängigen Gegenstand. Die Zwecksetzungen entstammen, so die These des Methodischen Kulturalismus, dem menschlichen Handeln.

Aber der methodische Kulturalismus bleibt auf ein abstraktes Niveau, solange er nicht zwischen Eigenkultur und Fremdkultur unterscheidet, was für den Kulturbegriff zentral und bestimmend ist.

Kultur ist ein Begriff im Plural und das Wesen ihrer Pluralität liegt in der Unterscheidung zwischen Eigenkultur und Fremdkultur.    

Der methodischer Kulturalismus versteht unter natürlich, was im Alltag und Wissenschaft als selbstverständlich gilt, etwas Kultürliches und damit wird alles Natürliches zum Kultürliches.

Die Praxis ist für Kulturalist primär lebensweltlich und beinhaltet ein hinreichendes Funktionieren gemeinschaftlicher Lebensbewältigung in Handlungs- und Kommunikationsgemeinschaften.[2]

Der kulturalistische Versuch läuft darauf hinaus, alles Wissen auf Handlungserfolg und Misserfolg zurückzuführen bzw. aus diesem zu begründen.

Unter den Praxen mit praxisleistendem Interesse finden sich solche, in welchen bestimmte, vorgegebene Zwecke schlicht erreicht werden sollen.

 

2)                 Kultur hat kein einheitliches Wesen.  Wir verstehen nur die Kultur, in der wir selbst stehen: ein Verstehen und damit Verstehen-Wollen einer fremden Kultur ist unmöglich, ist bloße Illusion. Es gibt kein Transponieren von Kulturen.   Die Kultur ist in Plural. Auch die Versuche die Kultur eine singuläre Bedeutung zu geben[3] scheitern an der Perspektive der Eigen- und Fremdkultur.

3)                 Die Kulturen dienen einander als Mittel zu Zwecken. Nicht das Verstehen, sondern Urteilen ist das Grundprinzip der Interkulturalität. Die Vorstellung der Eigenkultur, die in uns anwesend ist, ist selbstverständlich, da sie zu der innerlich zweckmäßigen Stimmung unserer Erkenntnisvermögen gehört und kann a priori gedacht werden. Die Zwecke, die aber nicht in uns sind, sondern in Fremdkultur ihren Platz haben, lassen sich a priori nicht mit einem Grund präsumieren.  Zwecke in Verbindung mit Eigenkultur sind wertneutral. Die Zwecke in Verbindung mit Fremdkultur folgen aber das Nützlichkeitsprinzip.

4)                 Das bedeutet, dass Fremdkultur viel mehr nach der Analogie mit einem subjektiven Grunde der Verknüpfung der Vorstellungen in uns begreiflich gemacht werden kann, als sie aus objektiven Gründen erkennen zu können.  Das würde auch (nach §59 UK) bedeuten, dass der Umgang mit Fremdkultur zunächst einen reinen symbolischen Charakter hat.

 

5) Mit den Begriffen „Eigenkultur“ und „Fremdkultur“ soll die Beziehung zwischen Subjekt und Kultur im Zentrum stehen. Zugang zur Fremdkultur geht nur über die Eigenkultur. Deshalb muss eine Kulturlehre als eine Theorie der Kulturerkenntnis, die zwischen Fremdkultur und Eigenkultur unterscheidet, verstanden werden. Eigenkultur hat einerseits etwas Natürliches, in dem sie die innere Zwecke befolgt und in dem Sinne von einer Kulturteleologie gesprochen werden kann. Andererseits kann das Subjekt über die Urteile, die von Eigenkultur hinaus über die Fremdkultur gibt, der Eigenkultur neue Zwecke setzen. Das heißt, die Kulturentwicklung ist einerseits Folge der Kulturteleologie (analog zu dem Begriff Naturteleologie bei Kant) aus der inneren Kraft der Kultur, andererseits Folge der Fremdkultureinfluss verursacht durch die Urteilskraft des Subjektes.

 

 

 

Kulturteleologie

Kulturteleologie bedeutet, dass alle Kulturphänomene durch einen inneren Zweck eine Einheit bilden. Ohne diese Einheit kann keine Kultur standhalten. Kulturphänomene, die sich von diesem innerlichen Zweck abkoppeln, sind zum scheitern verurteilt. Phänomene sind dann Kulturzweck, wenn sie von sich selbst Ursache und Wirkung sind. Die Selbstverursachung von Kulturzwecke ist auf die Kausalität einer spezifischen Bildungskraft im Inneren der Phänomene zurückzuführen.

Die Zweckmäßigkeit ist ein a priori gültiges, relatives „Prinzip der Beurteilung“ (vgl. KrVB 3f) der Kultur, das mit „Allgemeinheit und Notwendigkeit“ von einzelnen Kulturprodukten ausgesagt wird. Daher folgt eine Beurteilung der Fremdkultur immer eine Zweckmäßigkeit. Diese Zweckmäßigkeit fehlt jedoch zur Eigenkultur, da die Eigenkultur in ihre sittliche und politische Komponente die innere Zwecke befolgt.  Die Prinzipien der Eigenkultur sind uns verinnerlicht und daher befolgen sie nicht die Prinzipien der Beurteilung. Die Urteile über die Fremdkultur können nur komparative, aber nicht universelle Allgemeinheit beanspruchen. Wir „können“ gar nicht anders als teleologisch über die Fremdkultur zu reflektieren.      

 

Urteilskraft

Das Subjekt wendet bei der Kulturforschung ein a priori regulatives, subjektives Prinzip der Urteilskraft. Damit können wir von einer Art Kulturteleologie (analog zur Naturteleologie bei Kant) als eine Form des zweckförmigen Geschehens in der Kultur sprechen. Die Kulturteleologie scheint aber anderes als Naturteleologie keine absolut innerliche Form der Zweckmäßigkeit zu fokussieren. Viel mehr werden die Zwecke der Kultur durch Erfahrungen der Menschen gestaltet.[4]

 

Globalisierung und Kultur

Prinzipiell steht die Globalisierung an sich mit Kultur weniger in Verbindung. Schlaggebend für die Globalisierung ist die ökonomische Entwicklung. Dadurch stellt sich die Frage nach der Kulturentwicklung. Das heißt, es geht nicht darum, wie weit die Kulturen die Globalisierung akzeptieren, sondern wie weit sie sich mit ihr anpassen können. Damit steht die Frage nach Kulturentwicklung im Zentrum der Kulturfrage: Was ist die Kulturentwicklung und womit ist sie bedingt?

 Die Frage der Kulturentwicklung ist die Frage nach inneren Zwecken der Kultur (Eigen- und Fremdkultur) einerseits und der Frage nach äußeren Zwecke. Globalisierung ist dabei ein äußerer Zweck: Neben der Eigenkultur und der Fremdkultur erscheint die Zivilisation[5] als Orientierung für Eigen- und Fremdkultur, die sowohl in Eigenkultur als auch in Fremdkultur ihren Bestand hat. Das heißt die Zivilisation operiert eigenständig und kommuniziert mit allen Kulturen, in der sie die Kulturen zur Entwicklung und Veränderung fordert und damit orientiert. Das Wesen der Zivilisation ist die Technik und technische Entwicklung einerseits und die Stattlichkeit andererseits und sie bildet sich als transponierte Transkultur heraus. Die Kulturen, die die Zivilisation noch als unakzeptable Fremdkultur sehen, können sich trotzdem nach dem Prinzip der Nutzbarkeit im Austausch mit ihr befinden und sich entwickeln.

Zivilisation ist beschränkt auf technische Fertigkeiten oder ökonomische Interessen und damit besitzt einen singulären Kontext. Während Kultur mit allen ihren Komponenten (Hochkultur, Sitten und Mentalität) existiert im Plural. Es gibt nicht „die Kultur“ sondern „Kulturen“.

Mit der Orientierung leistet die Zivilisation eine Leistung, die aber nur dann erfolgreich ist, wenn sich die Kulturen in wechselnden Situationen immer mit ihr zurechtfinden und in ihre Handlungsmöglichkeiten erschließen können.   

 

5)                 Globalisierung hat (anders als Kultur) wie die Zivilisation ein einheitliches Wesen: internationale Verflechtung im räumlichen Dimension. Die Globalisierung hebt die Grenzen auf, setzt aber gleichzeitig mit eigenen Maßstäben neue Grenzen ein.  Globalisierung trägt zur Universalisierung bei, in dem sie die Grenzen der Eigenkulturen überschreitet. Durch Globalisierung entsteht die Zivilisation als Transkultur. Die Zivilisation kann aber nur dann die Kluft zwischen Eigenkultur und Fremdkultur überbrücken, wenn die Urteilskraft der Einzelnen im gleichermaßen steigt. Ein Urteil setzt eine subjektive Zweckmäßigkeit voraus. Die Globalisierung ist ohne Zivilisation nicht fortschreitfähig. Zivilisation präsentiert sich als Transkultur. Eine Transkultur aber, die nur als politische Kultur operiert und auf die Volks- und Hochkulturen und die sittliche Fragen der Kulturen nicht Wert liegt, kann die Globalisierung nur schaden und als Quelle des Mistrauen gelten.  Das zentrale Paradigma in der Globalisierung ist die ökonomische und technische Entwicklung. Daher ist Globalisierung, anderes als Kultur, im singulären Kontext zu verstehen. Die ökonomische und technische Entwicklung kommt jedoch in Berührung mit kulturellen und ethischen Fragen.

 

Kulturen und Zivilisation

    

6)                 Die Kommunikation der Kulturen durch die Zivilisation hat einen symbolischen Charakter auf rein funktioneller Ebene und keinen inhaltlichen. Jede Kultur ist auf eigenen Prinzipien aufgebaut, die nur durch die eigenen Mitglieder zu verstehen sind. Die Kulturen beurteilen jedoch die Zivilisation mit ihrem technischen und ökonomischen Umfang als nützlich. Dadurch steigt ein Urteilsvermögen, das die Nützlichkeit als subjektive Zweckmäßigkeit im Zentrum hat. Der Begriff der Zivilisation hat aber auch ihre eigene Dynamik: Mit Zivilisation soll zunehmend nicht nur Technik, sondern der Umgang mit ihr im Zentrum stehen. Diese normative Forderung nach sauberer Umwelt und friedlichem Leben steht aber keineswegs (wie Huntington versteht) mit deskriptiver Entwicklung der Kulturen im Widerspruch. Zivilisation ist kein Minimalkonsens unter Kulturen, sondern gilt als Orientierung. In der Tat wird durch die führenden Industrieländer immer mehr eine konforme technische Kultur unter bestehenden natürlichen Gegebenheiten (Umwelt und Frieden) propagiert.

7)                 Interkulturalität im deskriptiven Kontext (und nicht in einer normativen Forderung nach Weltfrieden) kann  nur in Verbindung mit der Zivilisation ihre Begründung finden: die Zivilisation ist sowohl für Eigenkultur als auch für Fremdkultur etwas Nützliches. 

 

Urteilen und Verstehen

 

Urteilen ist im juristischen Sinne eng mit Verstehen verbunden. Ohne Verstehen sollte man keine Urteile geben, weil man die Wahrheit herausfinden will.

Im kulturellen Kontext geht es jedoch nicht um die Wahrheitsfragen, sondern Urteil ist allein (im kantischen Kontext) mit der Nutzbarkeit verbunden.  Man kann eingeschränkt von einer Art des praktischen Verstehens reden.

 



[1] T. Kuhn: Die Entstehung des Neuen, suhrkamp, 1978, S. 442-444

[2] Hartmann und Janich: Methodischer Kulturalismus, suhrkamp,  1996 S. 33

[3] S. Das Unbehagen in der Kultur von Sigmund Freud  oder Der Prozess der Zivilisation von Norbert Elias

[4] Kant beschreibt in §§ 64-68 UK in wieweit die Natur selbst in der Erfahrung auf ihre teleologische Verfassung hinweist. Je nach dem ob die Zwecke von Außen (von Subjekt) oder von Innen gesetzt werden, unterscheidet Kant zwischen künstlichen und  natürlichen Zwecke.

[5] Huntington verwendet die Begriffe Kulturkreis und Zivilisation synonym (Kampf der Kulturen, 1996)